In Bewegung bleiben: Sommer-Tipps von Orthopädin Dr. Iris Stibal aus Eferding
Radfahren, Schwimmen, Spazierengehen: Warum Bewegung im Sommer mehr ist als Fitness
Der Sommer macht vieles leichter. Man ist öfter draußen, die Tage sind länger und Bewegung lässt sich einfacher in den Alltag einbauen. Für Dr. Iris Stibal, Fachärztin für Orthopädie im Zentrum am Stadtgraben in Eferding, ist genau das eine gute Gelegenheit, dem Körper etwas Gutes zu tun – ohne Übertreibung, ohne Leistungsdruck und ohne sich in der Hitze zu verausgaben.
Denn regelmäßige Bewegung ist mehr als ein kurzfristiges Sommerprogramm. Sie stärkt Muskeln, Gelenke, Gleichgewicht und Kreislauf. Und sie hilft dabei, möglichst lange beweglich, stabil und selbstständig zu bleiben.
„Regelmäßiges körperliches Training dient nicht nur der Badehosen-Figur im Sommer, es ist die Investition für unsere Unabhängigkeit im Alter“
sagt Dr. Stibal.
Bewegung darf leicht anfangen
Gerade im Sommer muss Training nicht kompliziert sein. Es geht nicht darum, Höchstleistungen zu bringen. Viel wichtiger ist, regelmäßig in Bewegung zu bleiben – so, wie es zum eigenen Körper passt.
Ein längerer Spaziergang am Abend, wenn es kühler wird, kann bereits ein guter Anfang sein. Auch kurze Bewegungseinheiten im Alltag helfen: Wege zu Fuß erledigen, Stiegen nehmen, bewusst aufstehen, sich dehnen oder einfache Kräftigungsübungen einbauen.
Der wichtigste Punkt aus orthopädischer Sicht: lieber regelmäßig und gut dosiert als selten und zu intensiv.
Radfahren: gelenkschonend und ideal für Eferding
Radfahren passt besonders gut zur Region Eferding. Vom Stadtplatz ist man schnell draußen im Grünen, im Eferdinger Becken, an der Donau oder auf ruhigen Nebenstraßen. Für viele Menschen ist das Fahrrad eine angenehme Möglichkeit, Bewegung, Alltag und Freizeit zu verbinden.
Aus orthopädischer Sicht ist Radfahren besonders wertvoll, weil es gelenkschonend ist und sich gut an die eigene Kondition anpassen lässt. Wer gemütlich fährt, stärkt Ausdauer und Beinmuskulatur, ohne die Gelenke stark zu belasten. Gerade für Menschen, die nach einer Pause wieder einsteigen möchten, kann das Fahrrad ein guter Weg zurück in regelmäßige Bewegung sein.
Wichtig ist dabei: Sattel, Lenker und Sitzposition sollten passen. Schmerzen in Knie, Rücken, Nacken oder Händen können ein Hinweis sein, dass die Einstellung des Fahrrads nicht optimal ist.
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Schwimmen: gut für Rücken, Gelenke und Muskulatur
Schwimmen ist eine der angenehmsten Sommerbewegungen. Der Körper wird im Wasser getragen, die Gelenke werden entlastet und trotzdem arbeitet die Muskulatur. Besonders Rücken, Schultern und Rumpf profitieren von regelmäßiger Bewegung im Wasser.
Für viele Menschen ist Schwimmen deshalb ideal: Es trainiert den ganzen Körper, ohne zu hart zu belasten. Wer nicht sportlich schwimmen möchte, kann auch mit Aquagymnastik, Gehen im Wasser oder lockerer Bewegung im Becken viel erreichen.
Gerade an heißen Tagen ist Wasser außerdem eine gute Möglichkeit, aktiv zu bleiben, ohne den Körper zu stark zu überhitzen.
In der Hitze: den Kreislauf nicht überfordern
So gut Bewegung im Sommer ist – die größte Hitze ist nicht die beste Trainingszeit. Dr. Stibal empfiehlt, auf den Körper zu hören und Belastungen gut zu dosieren.
Besser sind der frühe Morgen oder der Abend, wenn die Temperaturen angenehmer sind. In der Mittagshitze sollte man körperliche Anstrengung eher vermeiden. Wichtig sind außerdem ausreichend Flüssigkeit, Pausen und Schatten.
Wer Schwindel, Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme oder ungewöhnliche Erschöpfung bemerkt, sollte sofort einen Gang zurückschalten.
Nicht nur Ausdauer: Kraft und Gleichgewicht zählen
Radfahren, Schwimmen und Spazierengehen sind gute Grundlagen. Aus orthopädischer Sicht sollte man aber auch an Kraft, Beweglichkeit und Gleichgewicht denken.
Einfache Übungen reichen oft schon aus: auf einem Bein stehen, langsam aufstehen und hinsetzen, leichte Kniebeugen, Dehnübungen oder gezielte Kräftigung für Rücken, Beine und Rumpf. Genau diese Bereiche helfen im Alltag: beim Gehen, Stiegensteigen, Tragen, Aufstehen und sicheren Bewegen.
Je früher man damit beginnt, desto besser. Aber auch später ist es nie zu spät, den Körper wieder stärker und stabiler zu machen.
Sommer nutzen – aber mit Maß
Der Sommer muss nicht nur auf der Picknickdecke, im Liegestuhl oder auf der Luftmatratze stattfinden. Er kann auch eine gute Einladung sein, wieder mehr Bewegung ins Leben zu bringen.
Nicht verbissen. Nicht übertrieben. Sondern regelmäßig, angenehm und mit Freude.
Ein Spaziergang am Abend. Eine Runde mit dem Rad durch Eferding. Ein paar Längen im Freibad. Kleine Übungen für Rücken, Beine und Gleichgewicht.
So wird Bewegung zu etwas, das nicht belastet, sondern stärkt – und langfristig hilft, selbstständig und beweglich zu bleiben.
Orthopädischer Tipp von:
Dr. Iris Stibal
Fachärztin für Orthopädie und orthopädische Chirurgie Zentrum am Stadtgraben, Eferding
Sommerhaut schützen: Tipps von Dermatologin Dr. Reingard Hillisch aus Eferding
Sonne, Hitze, Insektenstiche und Muttermale: Worauf man im Sommer wirklich achten sollte
Der Sommer in Eferding bringt viele schöne Momente: Zeit im Freibad, Ausflüge ins Grüne, Radfahren, Gartenabende, Urlaubstage an Seen und natürlich viele Stunden im Freien. Für unsere Haut ist genau diese Jahreszeit aber auch eine besondere Herausforderung. Starke UV-Belastung, Hitze, Schweiß, Wasser, Insektenstiche und manchmal auch gereizte Haut nach dem Baden gehören zum Sommer dazu.
Dr. Reingard Hillisch, Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten im Zentrum am Stadtgraben in Eferding, rät deshalb zu einem bewussten Umgang mit Sonne und Hautschutz. Nicht ängstlich, aber aufmerksam. Nicht kompliziert, aber konsequent.
Sonnenschutz beginnt nicht erst bei der Sonnencreme
Wenn es um Hautschutz im Sommer geht, denken viele zuerst an Sonnencreme. Die ist wichtig – aber sie ist nur ein Teil des Schutzes. Gerade bei Kindern beginnt guter Sonnenschutz schon viel früher: mit Schatten, Kopfbedeckung und geeigneter Kleidung.
Kappen oder Hüte sollten bei den Kleinsten möglichst oben bleiben. Auch Kleidung spielt eine große Rolle. Ein leichtes Leiberl mit Ärmeln schützt deutlich besser als Spaghetti-Träger oder sehr offene Sommerkleidung. Noch besser ist spezielle UV-Schutzkleidung, besonders im Urlaub, beim Baden oder wenn Kinder lange draußen spielen.
Der beste Schutz bleibt aber oft der einfachste: starke Mittagssonne meiden, Pausen im Schatten machen und die Haut nicht unnötig lange direkter Sonne aussetzen.
Sonnencreme: hoher Schutzfaktor – und genug Menge
Bei Sonnencreme empfiehlt Dr. Hillisch hochwertige Sonnenschutzprodukte, idealerweise aus der Apotheke. Der Grund: Gute Produkte decken das gesamte UV-Spektrum zuverlässig ab und bieten einen geprüften Schutz.
Wichtig ist aber nicht nur der Lichtschutzfaktor. Entscheidend ist auch die Menge. Viele Menschen verwenden deutlich zu wenig Sonnencreme. Der Schutz, der auf der Verpackung angegeben ist, wird nur erreicht, wenn ausreichend Produkt aufgetragen wird. Für den ganzen Körper braucht ein Erwachsener ungefähr 30 bis 40 ml Sonnencreme.
Das klingt viel – ist aber genau der Punkt. Wer zu sparsam cremt, reduziert den tatsächlichen Sonnenschutz deutlich.
Besonders wichtig: Alle freien Hautstellen eincremen. Also nicht nur Gesicht, Schultern und Arme, sondern auch Ohren, Nacken, Füße, Handrücken und alle Übergänge zur Kleidung.
Eincremen vor dem Frühstück? Gerade im Urlaub sinnvoll.
Ein praktischer Tipp für den Badeurlaub oder lange Sommertage: Sonnencreme am besten schon früh auftragen – zum Beispiel vor dem Frühstück. Dann kann sie gut einziehen, bevor man sich anzieht, schwitzt oder ins Wasser geht.
Denn Kleidung, Handtücher oder Bewegungen können Sonnencreme teilweise wieder abreiben. Genau deshalb entstehen Rötungen oft an Stellen wie dem Hosenbund, an Trägern oder Übergängen zur Kleidung. Dort wurde zwar vielleicht eingecremt, der Schutz aber später wieder teilweise weggewischt.
Wer badet, schwitzt oder den ganzen Tag draußen ist, sollte regelmäßig nachcremen. Das gilt im Freibad, am See, am Meer und besonders auch am Berg. Denn in höheren Lagen ist die UV-Belastung oft stärker, auch wenn es sich durch Wind oder kühlere Luft weniger heiß anfühlt.
Die einfache Schattenregel für die Mittagszeit
Eine gute Faustregel für die stärkste Sonne: Ist der eigene Schatten kürzer als man selbst, ist die Sonneneinstrahlung besonders intensiv. Dann ist es besser, eine Pause im Schatten einzulegen.
Gerade rund um die Mittagszeit sollte man die direkte Sonne möglichst meiden. Das gilt besonders für Kinder, ältere Menschen und Personen mit empfindlicher Haut.
Und nicht vergessen: trinken. Hitze, Sonne und Bewegung können den Kreislauf belasten. Wer zu wenig trinkt, riskiert Kopfschmerzen, Schwindel oder Probleme mit niedrigem Blutdruck.
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Muttermale im Sommer genauer beobachten
Der Sommer hat auch einen Vorteil: Man sieht die eigene Haut besser. Weil man weniger Kleidung trägt, fallen Veränderungen an Muttermalen oft schneller auf. Genau diesen Moment sollte man nutzen.
Wenn sich ein Muttermal verändert, größer wird, unregelmäßig wirkt, juckt, blutet oder plötzlich anders aussieht als früher, sollte man es dermatologisch kontrollieren lassen. Besonders Menschen mit vielen Muttermalen, heller Haut, Sonnenbränden in der Vergangenheit oder familiärer Vorbelastung gehören zu den Risikogruppen und sollten regelmäßig zur Muttermalkontrolle gehen.
Alle anderen müssen nicht ständig zur Kontrolle, sollten ihre Haut aber aufmerksam beobachten. Der wichtigste Punkt ist: Veränderungen ernst nehmen und im Zweifel ärztlich abklären lassen.
Insektenstiche: kühlen, beobachten, richtig reagieren
Auch Insektenstiche gehören zum Sommer in Eferding und Umgebung. Meist sind sie harmlos, aber unangenehm. Kühlen hilft oft gut gegen Schwellung und Juckreiz. Wenn die Reaktion stärker wird, kann eine passende Salbe aus der Apotheke helfen, zum Beispiel eine Kortisonsalbe nach fachlicher Empfehlung.
Noch besser ist natürlich Vorbeugung: Insektenschutz verwenden, besonders in den Abendstunden, an Gewässern oder in der Nähe von Gärten und Wiesen.
Wenn sich ein Stich stark entzündet, sehr heiß wird, schmerzt oder sich die Rötung deutlich ausbreitet, sollte man ihn ärztlich anschauen lassen.
Zerkarien: Wenn Naturgewässer sehr warm werden
Ein spezielles Sommerthema sind Zerkarien. Sie können in warmen, kleineren Naturgewässern vorkommen – besonders in Uferbereichen, in denen sich viele Wasservögel wie Enten aufhalten. Zerkarien können beim Menschen stark juckende Hautreaktionen auslösen. Meist sind diese Reaktionen ungefährlich, aber sehr lästig.
Typisch sind kleine, juckende Hautstellen an Körperbereichen, die beim Baden frei waren. Wer empfindlich reagiert oder einen starken Ausschlag bekommt, sollte die Haut beobachten und bei Bedarf ärztlich abklären lassen.
Der praktische Tipp von Dr. Hillisch: In sehr warmen Naturgewässern eher die Uferbereiche meiden, nicht lange im seichten Wasser bleiben – oder gleich eine sichere Alternative wählen. In Eferding ist das Freibad dafür eine gute Adresse.
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Sommer genießen – aber mit Hautgefühl
Der Sommer soll leicht sein. Man soll hinausgehen, baden, reisen, radfahren, feiern und die warmen Tage genießen. Aber die Haut vergisst nicht. Sonnenbrände, starke UV-Belastung und unzureichender Schutz können langfristig Folgen haben.
Mit ein paar einfachen Regeln lässt sich viel vermeiden: Schatten suchen, passende Kleidung tragen, ausreichend Sonnencreme verwenden, regelmäßig nachcremen, genug trinken und die eigene Haut aufmerksam beobachten.
So bleibt der Sommer das, was er sein soll: eine schöne Zeit im Freien – mit gutem Gefühl auf der Haut.
Dermatologischer Tipp von:
Dr. Reingard Hillisch
Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten Zentrum am Stadtgraben, Eferding
Kinder gut durch heiße Sommertage bringen: Tipps von Kinderarzt Dr. Johannes Neugebauer aus Eferding
Trinken, Schatten, Sonnenschutz: Worauf Eltern im Sommer besonders achten sollten
Der Sommer ist für Kinder eine wunderbare Zeit: draußen spielen, schwimmen, Eis essen, Ausflüge machen und lange Tage im Freien genießen. Gleichzeitig können hohe Temperaturen für Kinder schnell zur Belastung werden. Gerade an heißen Sommertagen brauchen sie besonderen Schutz – nicht nur vor Sonne, sondern auch vor Überhitzung und Flüssigkeitsverlust.
Dr. Johannes Neugebauer, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde im Zentrum am Stadtgraben in Eferding, weist darauf hin, dass Kinder Hitze anders erleben als Erwachsene. Sie überhitzen schneller, verlieren bei hohen Temperaturen rascher Flüssigkeit und merken oft selbst zu spät, dass ihnen die Hitze zu viel wird.
Warum Hitze für Kinder belastender ist
Kinder sind im Sommer besonders aktiv. Sie laufen, spielen, springen ins Wasser, fahren Rad oder sind am Spielplatz unterwegs. Dabei vergessen sie leicht, Pausen zu machen oder regelmäßig zu trinken.
Bei großer Hitze kann das rasch Folgen haben: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Schwindel oder allgemeine Erschöpfung können erste Warnzeichen sein. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Hitzeschlag kommen. Deshalb ist es wichtig, heiße Tage bewusst zu planen und Kinder regelmäßig zu schützen.
Genug trinken – am besten bevor der Durst kommt
Der wichtigste Tipp für heiße Sommertage: Kinder sollten ausreichend trinken. Am besten eignen sich Wasser oder ungesüßte Getränke. Stark gezuckerte Getränke sind weniger ideal, weil sie den Durst oft nicht nachhaltig löschen.
Gerade kleinere Kinder melden Durst nicht immer zuverlässig. Eltern sollten deshalb aktiv daran erinnern und Trinkpausen einplanen – besonders beim Spielen im Freien, beim Sport, im Freibad, am See oder bei Ausflügen.
Eine einfache Regel: lieber öfter kleine Mengen trinken als lange gar nichts.
Mittagssonne meiden und Schatten suchen
Die direkte Mittagssonne ist für Kinder besonders belastend. Aktivitäten im Freien sollten daher möglichst auf den Vormittag oder den späteren Nachmittag gelegt werden. In der heißesten Tageszeit sind schattige Plätze, kühlere Räume oder ruhige Pausen sinnvoller.
Auch im Freibad, am Spielplatz oder bei Veranstaltungen in Eferding gilt: Schatten ist kein Luxus, sondern ein wichtiger Teil des Hitzeschutzes. Kinder sollten immer wieder raus aus der prallen Sonne – auch dann, wenn sie gerade noch voller Energie wirken.
Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor
Neben dem Hitzeschutz ist der Sonnenschutz besonders wichtig. Kinderhaut ist empfindlich und sollte zuverlässig vor UV-Strahlung geschützt werden. Dr. Neugebauer empfiehlt Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, idealerweise LSF 50.
Wichtig ist, die Creme rechtzeitig und großzügig aufzutragen. Nach dem Baden, Schwitzen oder Abtrocknen sollte regelmäßig nachgecremt werden. Besonders leicht vergisst man Ohren, Nacken, Füße, Schultern und Übergänge zur Kleidung.
Sonnencreme ist aber nur ein Teil des Schutzes. Sie ersetzt nicht Schatten, Pausen und passende Kleidung.
Kopfbedeckung und Sonnenbrille nicht vergessen
Eine Kopfbedeckung schützt Kopf und Nacken vor direkter Sonne. Besonders praktisch sind Kappen oder Hüte mit Nackenschutz. Auch leichte, luftige Kleidung hilft, die Haut zu bedecken und Überhitzung zu vermeiden.
Eine Sonnenbrille ist ebenfalls sinnvoll. Sie schützt die Augen vor UV-Strahlung und macht helle Sommertage angenehmer. Wichtig ist dabei ein geeigneter UV-Schutz, nicht nur dunkle Gläser.
Warnzeichen ernst nehmen
Wenn Kinder ungewöhnlich müde, blass, gereizt oder abgeschlagen wirken, sollte man aufmerksam werden. Auch Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit oder ein sehr heißer Kopf können Hinweise sein, dass die Hitze zu viel geworden ist.
Dann heißt es: sofort raus aus der Sonne, in den Schatten oder an einen kühlen Ort, trinken lassen und den Körper langsam abkühlen. Bei starken Beschwerden oder Unsicherheit sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Sommer genießen – aber mit Pausen
Der Sommer soll für Kinder unbeschwert sein. Mit ein paar einfachen Regeln gelingt das gut: ausreichend trinken, Mittagssonne meiden, Schatten suchen, Sonnencreme verwenden, Kopfbedeckung tragen und regelmäßig Pausen machen.
So bleiben Freibad, Spielplatz, Garten, Ausflug und Urlaub das, was sie sein sollen: schöne Sommererlebnisse für Kinder und Familien.
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Kinderärztlicher Tipp von:
Dr. Johannes Neugebauer
Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde
Zentrum am Stadtgraben, Eferding

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