Der Dom zu Eferding ist einer jener Orte, die man nicht nur von außen betrachten sollte.
Eigentlich ist er die römisch-katholische Stadtpfarrkirche von Eferding. Doch sein Beiname passt zu seiner Wirkung. Wer davorsteht oder den Innenraum betritt, merkt schnell, dass dieser Bau weit über eine gewöhnliche Pfarrkirche hinausweist.
Die Kirche entstand zwischen 1451 und 1505 im spätgotischen Stil. Sie zählt zu den bedeutenden spätgotischen Staffelkirchen Oberösterreichs und ist dem heiligen Hippolyt geweiht.
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Im Inneren lohnt sich ein genauer Blick nach oben. Das Netzrippengewölbe prägt den Raum und gibt ihm seine besondere Spannung. Dazu kommen der neugotische Hochaltar, barocke Seitenaltäre, eine barocke Kanzel und bemerkenswerte Grabdenkmäler.
Besonders schön wirken die Buntglasfenster hinter dem Hochaltar. Wenn Licht durch das Glas fällt, verändert sich der ganze Raum. Dann wird der Dom nicht nur historisch interessant, sondern auch atmosphärisch besonders stark.
Ein Besuch lohnt sich auch dann, wenn man Eferding einfach aus einem ruhigeren Blickwinkel kennenlernen möchte. Der Dom erzählt nicht laut. Er wirkt über Raum, Licht, Material und Geschichte.
Wer danach weitergeht, entdeckt in Eferding weitere Kirchenorte. Die Spitalskirche zur Seligen Jungfrau Maria mit der St. Magdalenakapelle geht auf das Jahr 1325 zurück und wurde nach einem Brand im 18. Jahrhundert in ihrer heutigen Form umgebaut. Auch die evangelische Kirche in der Schaumburgerstraße gehört zum Kirchenbild der Stadt.
Öffnungszeiten, Führungen & Gottesdienste
Der Dom zu Eferding ist öffentlich zugänglich und tagsüber geöffnet. Bei Gottesdiensten sollte eine Besichtigung erst danach erfolgen.
Führungen sind gegen Voranmeldung möglich.
Regelmäßige Gottesdienste finden am Samstag um 19:00 Uhr und am Sonntag um 09:00 Uhr statt.

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